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Börsenspekulanten – Hohe Renditen durch erfolgreiches Trading

Erfolgreiche Börsenspekulanten sparen nicht nur ihr Geld, sie wollen ihr Vermögen vervielfachen. Manche schaffen es sogar, in Zeitabständen von drei bis vier Jahren ihr Kapital zu verzehnfachen und es gibt einige Geschichten von erfolgreichen Tradern die es dank erfolgreicher Spekulation an den Börsen zum Millionär oder gar Milliardär brachten. Zu den großen Spekulanten an den Börsen dieser Welt gehören unter anderem Trader wie Jesse Livermore und Nicolas Darvas.

Doch wie kannst du durch Spekulation an der Börse hohe Gewinne erzielen und kann jeder an der Börse spekulieren?


Auf diese Fragen findest du in diesem Artikel eine Antwort.

Was bedeutet “An der Börse spekulieren”?

Spekulieren bedeutet Umgangssprachlich auf einen Erfolg hoffen. Im Aktienhandel bedeutet das konkret:

Wer spekuliert, wettet auf eine zukünftige Wertentwicklung einer Aktie.

An der Börse kannst du auf zweierlei Arten Geld verdienen. Durch die Spekulation, also darauf zu setzen, dass ein gewünschter Markt sich in deine Richtung entwickelt und die zweite ist Arbitrage. Das Thema behandeln wir hier ausführlich in diesem Artikel zum Thema Arbitrage. 

Auf dieser Webseite betrachten wir die Spekulation mittels Trading an den Börsen.

Was ist Trading?

Beim Trading handelt es sich meist um Spekulation. Du versuchst dabei, die Marktentwicklung vorherzusagen und daraus einen Gewinn zu erzielen. Es geht dabei nicht wie bei der Investition darum, einen Anteil an einem Unternehmen zu kaufen und langfristig an dessen Entwicklung teilzuhaben.

Ein Trader kauft z.B. eine Aktie, wartet auf einen Kursanstieg und verkauft sie dann sofort wieder – oft innerhalb eines Tages (Intraday-Handel). Die Wertdifferenz abzüglich der Transaktionskosten, beispielsweise der Brokergebühr, ist der Gewinn des Traders.

Beim Trading werden Finanzinstrumente wie Wertpapiere, Währungen, Rohstoff-Zertifikaten oder Differenzkontrakte (Contract for difference, CFD) kurzfristig gekauft oder verkauft. Trading ist damit das Gegenteil von langfristig geplanten Investitionen. Ziel dabei ist mit wenig Aufwand innerhalb kurzer Zeit vergleichsweise viel Geld zu verdienen.

Durch das Online-Trading ist es inzwischen möglich Aktien innerhalb von Sekunden zu handeln, in den 1990er Jahren war das jedoch für Privatanleger noch beinahe undenkbar. Es dauerte viel zu lange um, über Telefon, Fax, den Postweg oder direkt in der Bankfiliale Aktien zu kaufen und deshalb konnten meist nur Profianleger spekulieren.

Mit dem Internet und dem Online-Trading verfügt mittlerweile jedoch nahezu jeder über die Mittel der Profianleger von damals und kann direkt mit dem traden beginnen. Wenn du ins Trading einsteigen möchtest, benötigst du theoretisch nur einen Trading-PC und eine stabile, schnelle Internetverbindung. Die Informationen kannst du einfach hier auf der Seite nachlesen und die Aktien können per Mausklick gekauft werden.

Grundsätzlich brauchst du für das Trading auch keine besondere Software. Du musst dich nur bei einer Direktbank oder einem Online-Broker registrieren und ein Wertpapierdepot eröffnen. Es gibt zahlreiche Anbieter solcher Depots, alle bieten verschiedene Konditionen. Wichtige Kennzahlen für den Depot-Vergleich sind zum Beispiel die Grundgebühr für die Nutzung des Depots sowie die Kosten pro Order.

Was ist Spekulation an der Börse?

Im Gegensatz zu Investoren orientiert sich der Börsenspekulant wie oben bereits erwähnt nicht an der Bewertung von Unternehmen. Sie spekulieren auf fallende bzw. steigende Kurse. Meist sogar nur über die sogenannte technische Analyse, bei der du gar keine Nachrichten, sondern ausschließlich anhand des Charts handelst.

Die Spekulation gehört neben der Arbitrage und dem Hedging zu den Strategien im Finanzmanagement. Da der Kurs aller Aktien schwankt, verlaufen Aktienkurse niemals linear. Sie bewegen sich ständigen Auf und Ab. Die Versuchung von diesen Schwankungen zu profitieren, also bei niedrigen Kursen einzusteigen und bei hohen Kursen auszusteigen, ist hoch. Vor allem bei der Betrachtung von Chartbildern erscheint diese Vorgehensweise sinnvoll und vor allem einfach.

Umgangssprachlich wird meist von einer Spekulation gesprochen, wenn wir Investitionen tätigen die als hoch riskant eingeschätzt werden. Als hochriskant werden z.B. Hebelprodukte eingestuft.

Durch das Halten einer offenen Bestandsposition (Long und Short) an Spekulationsobjekten können innerhalb eines relativ kurzen Zeitraumes hohe Gewinne erzielt werden. Jedoch steht der hohen Gewinnchance ein hohes Verlustrisiko entgegen.

Bei der Spekulation kannst du wie oben bereits erwähnt nicht nur durch steigende Kurse profitieren sondern auch davon, wenn Aktienkurse fallen.

Long gehen bedeutet, dass du ein Wertpapier kaufst und dabei auf einen Kursanstieg dieses Papiers hoffst. Steigt der Kurs dieses Papiers erzielst du einen Gewinn.

Short gehen bedeutet, dass du ein Wertpapier verkaufst und dabei auf fallendes Kurse bei diesem Papier hoffst. Ziel ist diese Position später zu günstigeren Kursen zu erwerben und die Differenz als Kursgewinn einzustreichen. Die Finanzinstrumente, die hierzu verwendet werden, tragen oft die Bezeichnung „Put“ in ihrem Namen. Ein Put-Optionsschein, eine Put-Option oder ein Put-Hebelzertifikat haben alle eines gemeinsam: Der Wert nimmt bei fallenden Kursen des Basiswertes – das ist die Aktie oder der Index, auf die sich die Spekulation bezieht – zu.

In diesem Zusammenhang wird manchmal auch von Leerverkäufe gesprochen, weil hier eine Position verkauft wird, die der Aktionär meist gar nicht besitzt.

Doch wie kannst du Aktien verkaufen die du gar nicht besitzt?

Leerverkäufe können durchgeführt werden in dem dein Broker dir Aktien zum Verkauf leiht.
Nehmen wir als Beispiel VW Aktien. Du gehst davon aus, dass diese Aktien in Zukunft aufgrund der Corona Krise zu einem günstigeren Kurs zu erwerben sind.

Du willst als Spekulant aber nicht warten bis die Aktie nach einem Kursrückgang wieder beginnt zu steigen, um dann von den Kurszuwächsen zu profitieren. Sondern bereits mit dem Kursrückgang Gewinne erwirtschaften. Dazu leihst du dir z.B. 100 VW-Aktien von deinem Broker und verkaufst diese ohne sie in deinem Depot zu haben. Zu diesem Zeitpunkt haben die Aktien einen Wert von 20 Euro je Aktie.

Du profitierst ab diesem Zeitpunkt von jedem weiteren Kursrückgang. Du stehst aber auch ab diesem Zeitpunkt bei deinem Broker in der Pflicht, deine „negative” Position durch einen Kauf der entsprechenden Stückzahl wieder auszugleichen. Nach 2 Monaten sinkt der Kurs auf 10 Euro. Du beschließt beschließt, die Aktien zurückzukaufen. Dein Gewinn liegt bei 1.000 EUR, abzüglich Kommissions- und Zinszahlungen. Dieser Ausgleich ist der zweite Schritt in deinem Trade und schließt den Vorgang ab.

Was ist der Unterschied zwischen Investieren und Spekulieren?

Wenn du Aktien günstig kaufst mit dem Ziel sie kurzfristig für einen höheren Kurs zu verkaufen ist das Spekulation und ist ganz deutlich vom Ansatz des Investierens zu unterscheiden. Bei der Spekulation versuchst du die Aktienkursentwicklung vorherzusagen und entsprechend zu handeln.

Beim Investieren verfolgst du einen anderen Ansatz. Dazu beurteilst du das Preislevel einer Aktien zum gegenwärtigen Zeitpunkt und schätzt ein, ob die Aktie günstig oder teuer ist. Dabei ist es egal, ob der Kurs vorher gestiegen oder gefallen ist. Hoch- oder Tiefpunkte zu treffen, ist beim Investieren nicht wichtig, da diese auf lange Sicht nicht entscheidend sind. Denn du tätigst eine langfristige Investition in eine Aktie.

Investieren braucht Zeit, da Unternehmen, nicht über Nacht von einem Start-up zum Weltkonzern aufsteigen. Selbst bei Apple dauerte es nach der Gründung 4 Jahre bis sie überhaupt an die Börse gingen. Nach dem Börsenstart ging auch nicht alles Rund. Nach einem Streit verließ Steve Jobs 1983 das Unternehmen. Nach der Einführung von “Windows 95” im August 1995 wurde die finanzielle Lage von Apple immer schlechter. 1996 verbuchte Apple sogar einen Jahresverlust von einer Milliarde Dollar. Der Börsenkurs, der 1991 noch bei 70 Dollar lag, fiel auf 14 Dollar. Kurz vor der Rückkehr von Steve Jobs stand das Unternehmen kurz vor der Pleite. Durch die Rückkehr Jobs als Geschäftsführer 1997 schaffte es Apple jedoch den globalen Börsengipfel zu erklimmen. Von der Garagenfirma zum Weltkonzern, brauchte Apple über 20 Jahre. Doch trotz des Auf und Abs- hättest du beim Börsengang 3500 Dollar investiert, wärst du heute Millionär.

Wie kann ich durch Spekulation Geld verdienen?

Bei der Spekulation setzt du auf die Volatilität, das sind die Schwankung eines Kurses. Je höher diese ist, desto größer ist sowohl die Gewinn- als die Verlustchance. Bei ausbleibender Volatilität haben Trader dagegen schlechte Aussichten auf große Gewinne.

Welche Arten der Spekulation gibt es?

Es gibt eine große Auswahl von Spekulationsobjekten an den Börsen. Beispiele sind unter anderem Aktien, Fondslösungen für Aktien, Renten, Währungen, Rohstoffe und Nahrungsmittel. Dazu kommen so genannte Derivate, das heißt abgeleitete Produkte (Optionsscheine, Contract for Difference (CFD), Minifuture etc.), die mit verschiedenen Hebelfunktionen in beiden Richtungen wirken.

Aber auch außerhalb der Börse kannst du spekulieren, indem du beispielsweise Oldtimer, Kunst, wertvolle Spirituosen, etc. kaufst mit der Hoffnung auf eine Wertsteigerung.

Wie kann ich an der Börse Spekulieren?

Da Börsen typische Kursmuster haben, die sich im Zeitablauf wiederholen sind wichtige Instrumente zur erfolgreichen Spekulation Kurscharts und Chartanalysen. Bei der Chartanalyse wird versucht durch Betrachtung von Chatverläufen, die Entwicklung des Kurses abzuleiten um dadurch Handelssignale zu generieren. Dabei werden Kursentwicklungen betrachtet um ein gewisses Muster, Unterstützungen und Widerstände im Kursverlauf zu erkennen. Ziel ist es, den optimalen Zeitpunkt für den Kauf oder Verkauf von Aktien zu finden.

Bei der Chartanalyse werden mathematisch-statistische Verfahren zum Einsatz gebracht. Bei algorithmischen Computer-Handel, handeln Computerprogramme selbständig spekulativ, häufig innerhalb kürzester Zeitspannen.
Dennoch baut Spekulation nicht nur auf reinen Chart-Betrachtungen auf. Häufig werden auch Fakten und Erwartungen, die sich in Kursen niederschlagen können, als weitere Informationen berücksichtigt. Wichtige Informationen für Spekulanten bieten zudem unter anderem politische Ereignisse, Zinsentscheidungen von Notenbanken, Konjunkturprognosen sowie veröffentlichte Unternehmensmeldungen.

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