Trading-Software: Handeln, Charts analysieren, erfolgreich Traden

Trading-Programme helfen dir dabei, an der Börse erfolgreich zu handeln, Aufträge zu platzieren, Charts zu analysieren oder dein Trading auszuwerten. 

Auf dieser Seite erhältst du eine ausführliche Liste mit Empfehlungen für Programme und Apps und unseren persönlichen Erfahrungsberichten.

Trading-Software oder auch Handelsprogramm bezeichnet einerseits die Schnittstelle zum Broker, also das Programm, in dem du deine Aufträge platzierst. Aber andererseits umfasst der Begriff auch alle Hilfsprogramme wie dein Tradingtagebuch oder eine Extra-Chartsoftware, falls du soetwas verwendest. 

Auf dieser Seite lernst du einige der wichtigsten Programme für dein Trading kennen und erfährst, welche Möglichkeiten du zur Auswahl hast.

Metatrader – Die kostenlose Trading-Software für Einsteiger und Profis​

Metatrader – Die kostenlose Trading-Software für Einsteiger und Profis Metatrader ist die von mir bevorzugte Trading-Software für den professionellen Börsenhandel.  Metatrader hat folgende Vorteile:  sehr weit verbreitet, sowo…

Wozu wird eine Trading-Software benötigt?

Die Trading-Software bildet die Schnittstelle zwischen deinem Trading-PC, deinen Eingaben und dem Broker/dem jeweiligen Marktplatz. Du kannst also Aufträge übermitteln, Positionen eröffnen, Positionen schließen, Stop-Losses und automatische Ordern platzieren, Charts analysieren und historische Kursverläufe nachvollziehen.

Die Trading-Software ist also dein virtueller Arbeitsplatz als Daytrader. 

Die verschiedenen Varianten von Trading-Programmen

Es gibt verschiedene Ansätze für solche Handelsprogramme, auf die ich nachfolgend kurz eingehen werde und dir die Vor- bzw. Nachteile kurz aufzeige.

Traden im Browser

trading programm metatrader im browser

Traden im Browser bedeutet, dass du nichts installieren oder herunterladen musst. Nachdem dueinen Zugang bei einem Daytrading-Broker erstellt hast, loggst du dich auf dessen Webseite ein und kannst sofort mit dem Handeln beginnen.
Der große Vorteil ist, dass du sofort ohne zusätzliche Installation mit dem vorinstallierten Browser handeln kannst und das es auf allen Betriebssystemen funktioniert also auch dem Mac zum Beispiel.

Dazu rufst du die Webseite deines Brokers auf und führen alle Transaktionen direkt im Browser durch.

Der Nachteil ist jedoch, dass die browserbasierte Software in der Regel nicht so schnell und zuverlässig wie eine heruntergeladene Anwendung funktioniert.

Grade bei Flash- und Javabasierten Anwendungen kann es gelegentlich zu Abstürzen kommen, da Webbrowser in vielen verschiedenen Varianten und Versionen vorkommen, welche nicht alle immer zu 100% getestet werden können. Alles was auf Flash basiert sollte sowieso gemieden werden und am besten, falls noch nicht geschehen, aus dem Browser entfernt werden, da es ein extrem hohes Sicherheitsrisiko ist. Aber die neueren HTML5 basierten Anwendungen funktionieren meist besser.

Für den Einstieg und um erste Erfahrungen zu sammeln, ist dies jedoch die bequemste Variante und für vieles ausreichend.

Wenn du beispielsweise bei AvaTrade ein Demo oder Echtgeltkonto eröffnest, kannst du dort den Metatrader direkt im Browser benutzen. Du hast sämtliche der professionellen Funktionen der Chartanalyse und kannst später auch leicht auf die installierte Variante umsteigen, da die Oberfläche sehr ähnlich ist. Im Bild oben siehst du die aktuelle Variante des Metatraders im Browser.

Trading-Software für Windows

trading-software metrader4

Eine Desktop-Trading-Software unter Windows 10 Professional ist aktuell meine bevorzugte Variante zum Traden. Eine der beliebtesten Lösungen ist das kostenlose Handelsprogramm Metatrader. Metatrader gibt es derzeit in den zwei verbreiteten Versionen 4 und 5. Beide haben Vor- und Nachteile. Für Einsteiger und selbst die meisten fortgeschrittenen Benutzer ist es jedoch egal, für welche Version sie sich entscheiden.

Lade dir kostenlos eine der beiden Metatrader Versionen als Daytrading-Software herunter. Viele der bekannten Broker, wie die hier empfohlenen, unterstützen Metatrader direkt und bieten eigene Versionen an. Wenn du dich bei einem Broker angemeldet hast, kannst du eine fertig konfigurierte Version des Programmes in deinem persönlichen Kundenbereich herunterladen. Dieses musst du dann lediglich installieren und kannst dann sofort mit dem Handel beginnen.

Trading-Software für Mac und Linux

Unter Mac OS und Linux ist es derzeit noch etwas komplizierter eine vollwertige Trading-Software zu bekommen. Du kannst entweder auf die oben beschriebene Variante im Browser zurückgreifen. Das ist auf jeden Fall der einfachste und schnellste Weg.

Wenn du die Download-Variante des Metatraders installieren willst, kannst du unter Mac OS noch Metatrader 4 nutzen, welches dort unterstützt wird. 

Eine sehr gute Alternative ist, wenn du dir eine virtuelle Maschine mit Windows installierst und dann dort handelst. Diese Variante funktioniert ebenfalls unter Linux. Ich empfehle hier die kostenlose Variante von Virtualbox. Dadurch hast du eine vollwertige Windows-Umgebung und den vollen Funktionsumfang aller Programme ohne weitere technische Probleme. Außerdem ist auch ein Vorteil, dass du ein komplettes Betriebssystem nur für dein Trading hast. 

Eine weitere Alternative ist dann noch der Emulator Wine, den es sowohl für Mac OS als auch für Linux gibt. Aber in der Praxis fehlen dann meist einige Funktionen oder es kommt immer mal wieder zu Abstürzen. Ich würde davon abraten, gerade wenn es um echtes Geld geht. Für ein Demokonto kannst du es aber durchaus probieren.

Mobile Trading-Software

Auch auf dem Tablet, Smartphone, iPhone oder iPad kannst du heutzutage Traden. Metatrader gibt es beispielsweise als App in den App-Stores und auch einige Broker bieten ihre eigene Handelssoftware als App zum Download an. Im Zweifelsfall kannst du immer einen browserbasierten Zugang verwenden, welcher ebenfalls auf allen aktuellen Endgeräten unterstützt wird.

Für ausführliche Analysen eignen sich mobile Geräte nicht, aber du kannst kurzfristig auf Marktereignisse reagieren, Nachrichten verfolgen und die offenen Positionen überwachen. Es ist natürlich alles etwas umständlicher, als auf einem großen Bildschirm mit ordentlicher Maus/Tastatur.

Ein persönlicher Hinweis jedoch: Wenn ich Trade, bin ich voll darauf konzentriert. Wenn ich meinen Trading-Computer verlasse, will ich davon nichts mehr wissen. Ich will keine Aktienkurse auf meinem Smartphone sehen, sondern einfach abschalten. Also technisch ist das sicher eine gute Sache, aber ich sehe für mich die Gefahr vieler Fehlentscheidungen, impulsiver Trades und das man irgendwann nicht mehr abschalten kann.

Ich rate also daher  meistens vom Traden auf dem Handy oder Tablet ab.

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